Aus den Gemüsefelder-Strukturen des fränkischen Dorfrands entwickelte sich die Idee, offenes, junges Wohnen innerhalb eines ortstypischen Gewächshauses zu realisieren. Geschoßzahl und Dachneigung des Glashauses erfüllen die Vorgaben der Behörden.

 

Eine vorgeschaltete Klimasimulation diente zur Optimierung des Energiekonzeptes und zur Dimensionierung des eingestellten Massivhauses. Im First- und Traufbereich sind beidseitig auf voller Länge automatische Lüftungsklappen vorgesehen. Die Verschattung erfolgt innenliegend in den Dachschrägen über textilen Sonnenschutz, an den senkrechten Innenwänden durch Metalllamellen. Direkte Frischluftzufuhr der Wohn- und Schlafräume wird jeweils an den Giebelseiten über eigens entwickelte Kastenfensterkonstruktionen ermöglicht. Durch das Zurücktreppen des inneren Hauses entstehen vor den Räumen im Obergeschoss jeweils kleine Loggien mit Wintergartencharakter. Die Verzahnung mit Terrasse, Schwimmteich und Garten erfolgt über einen kleinen Wintergarten an der Südseite. Der große Wintergarten wird durch die Dachspitze selbst gebildet. Aus den Innenräumen nimmt mit zunehmender Höhe der weite Blick über die Spargel- und Gemüsefelder, aber auch zu dem abends beleuchteten Schloss und der alten Wehrkirche zu.

 

 

Auszeichnung Guter Bauten BDA Franken, Anerkennung

 

Architekturpreis der Stadt Nürnberg, Anerkennung

 

 

Wohnhaus im Knoblauchsland vor Nürnberg

 

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Niederwöhrmeier + Kief

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