Die denkmalgeschützte Hülle des Bankgebäudes (1896 Königl. Bayer. Banco, 1923 Umbau, 1961 Umbau Staatsbank) wahrt die Tradition des Ortes und tritt in einen architektonischen Dialog mit filigranen Einbauten, transparenten Bauteilen, sich durchdringenden Ebenen und dem neuen Anbau, der die Offenheit und Dynamik der Funktionsabläufe unserer Zeit verkörpert.

 

Der größte Eingriff in die alte Bausubstanz war das Absenken des Hochparterreniveaus um 1,60 m auf Fußgängerzonenniveau. Hierdurch konnte in den Raum der Schalterhalle eine zusätzliche Galerieebene für Kundenberatungen frei eingestellt werden. Die Ablösung wird durch Lufträume, Glastreppe und Glasbrücke verdeutlicht. Die klare Erschließungsachse verbindet Alt- und Neubau. An der Nahtstelle wurden der Aufzug und das neue, transparente Treppenhaus situiert. Die Ausnutzung des Grundstücks ist durch den zweigeschossigen Verwaltungsanbau mit darunterliegendem, offenen Parkdeck im Blockinneren voll ausgeschöpft.

 

 

Blumenstraße 5, 90744 Fürth

 

Bauherr: Bayerische Vereinsbank AG, München

 

 

Architektouren der Bayerischen Architektenkammer

 

Prämierung von Neubauten in Fürth, Anerkennung

 

 

Bayerische Vereinsbank in Fürth

Neubau und Umbau

 

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Niederwöhrmeier + Kief

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